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Bittere Lehrstunde gegen clevere Wolfsbergelf: SGR unterliegt SV 1890 Westerhausen

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung. Während der Gast aus dem Harz sofort die Spielkontrolle übernahm, lauerte die SGR diszipliniert auf Konter und Lücken im gegnerischen Verbund.


In der 15. Spielminute stockte den Zuschauern der Atem: Großchance für unsere Mannschaft! Raeck bewies glänzende Übersicht und bediente den heranstürmenden Petrov auf dem Flügel. Dessen scharfe Hereingabe fand Reim im Zentrum – doch unser Angreifer verpasste den Ball um Haaresbreite und konnte ihn nicht mehr über die Linie drücken.


Dieser Aufreger wirkte wie ein Wachmacher. Unsere Jungs wurden mutiger und erarbeiteten sich deutlich mehr Spielanteile als noch in der Anfangsviertelstunde. Zwar kam Westerhausen durch ungenaue Pässe im Spielaufbau immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen, doch Keeper Schenk war hellwach und parierte glänzend. Vor dem Seitenwechsel verbuchte die SGR sogar noch einige hochkarätige Gelegenheiten, der verdiente Führungstreffer wollte jedoch einfach nicht fallen.


Kurz vor dem Pausenpfiff dann eine Schrecksekunde: Gästespielertrainer Garrit Golombeck verletzte sich nach einem Zweikampf schwer an der Schulter und musste ausgewechselt werden. An dieser Stelle sendet die gesamte SGR-Familie die besten Genesungswünsche in den Harz – komm schnell wieder auf die Beine, Garrit!

Mit einem bis dahin leistungsgerechten 0:0 ging es schließlich in die Kabinen.


Der Knackpunkt folgte direkt nach dem Wiederanpfiff. Die Wolfsbergelf kam deutlich wacher und reifer aus der Pause und erwischte unsere Mannschaft eiskalt. Binnen nur zwölf Minuten bestraften die Gäste jede Unkonzentriertheit gnadenlos: Ein Doppelschlag von Ribeiro (48., 50.) sowie der Treffer von Conceicao (60.) stellten das Ergebnis blitzschnell auf 0:3 aus Sicht der SGR.


In der verbleibenden halben Stunde versuchte unser Team alles, um zumindest noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Der Ehrentreffer blieb uns an diesem Tag jedoch verwehrt. Stattdessen setzte Afrifa in der 84. Minute mit dem 0:4 den endgültigen Schlusspunkt unter eine Partie, in der am Ende die Effizienz den Ausschlag gab.



 
 

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