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SGR unterliegt starkem Tabellenführer: Tapferer Kampf beim BSV Ammendorf bleibt unbelohnt

28. Sept.
2 Min. Lesezeit

Flutlicht, Spitzenreiter und die Rolle des klaren Außenseiters: Die Vorzeichen für die 1. Mannschaft der SGR vor dem Auswärtsspiel im Stadion der Waggonbauer beim verlustpunktfreien BSV Ammendorf hätten kaum anspruchsvoller sein können. Am Ende musste sich das Team trotz einer leidenschaftlichen Leistung am Freitagabend mit 1:3 geschlagen geben.


Die Gastgeber zeigten von Beginn an, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen, und nutzten die erste Unachtsamkeit eiskalt aus: In der 15. Spielminute herrschte Unordnung in der SGR-Defensive, was Hoffmann gedankenschnell zur 1:0-Führung für den BSV verwertete. Ammendorf blieb am Drücker und rollte mit gefährlichen Angriffen auf das SGR-Tor zu. Nur drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag: Nach einem Handspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Pannier trat an und verwandelte in der 18. Minute sicher zum 2:0.


Wer nun dachte, das Spiel sei vorzeitig gelaufen, sah sich getäuscht. Die SGR wachte auf, agierte mutiger und schaffte es, sich durch Entlastungsangriffe Luft zu verschaffen. Belohnt wurde dieser Aufwand in der 28. Minute: Nach einem Eckball landete das Leder bei Till Raeck, der sich aus 18 Metern ein Herz fasste und den Ball per sattem Schuss zum 2:1-Anschlusstreffer in die Maschen jagte. Die SGR war nun voll im Spiel und schnupperte in der 32. Spielminute sogar am Ausgleich, doch der Ammendorfer Schlussmann konnte einen gefährlichen Freistoß parieren und rettete die Führung für den Favoriten in die Kabine.


Die Hoffnung auf eine Überraschung im zweiten Durchgang erlitt jedoch einen schnellen Dämpfer. Die zweite Halbzeit war kaum angepfiffen, da schlug der Tabellenführer eiskalt zurück: Schaffrath netzte zum 3:1-Endstand ein.


Obwohl die Punkte in Halle blieben, konnte die SGR erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Gegen einen spielstarken Gegner lieferte die Mannschaft eine gute Vorstellung ab, auch wenn der Sieg des Spitzenreiters am Ende verdient war.



 
 

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